Der Weg zur starken Arbeitgebermarke am Beispiel der RIZ AG
Authentische Arbeitgebermarke entwickeln
Eine glaubwürdige Arbeitgebermarke entsteht nicht am Reissbrett, sondern im Alltag eines Unternehmens. Am Beispiel der RIZ AG zeigen wir, wie eine gezielte Mitarbeiterbefragung, ein gemeinsamer Workshop und die Schärfung der Employer Value Proposition aus gelebter Unternehmenskultur eine klare und authentische Positionierung machen.
Von gelebten Werten zur Arbeitgebermarke
Employer Branding ist in aller Munde und wird dennoch häufig auf einzelne Schlagworte oder Kampagnen reduziert. Dabei liegt die eigentliche Stärke einer Arbeitgebermarke nicht in der Kommunikation, sondern in der gelebten Realität eines Unternehmens. Eine glaubwürdige Positionierung entsteht dort, wo Werte, Kultur und Zusammenarbeit im Alltag spürbar sind. Genau an diesem Punkt setzte der Employer-Branding-Workshop mit der RIZ AG an. Unser Ziel war es, die Arbeitgebermarke nicht neu zu erfinden, sondern sie aus dem Inneren heraus zu schärfen und klar zu formulieren.
Der Ausgangspunkt: Die Innenperspektive verstehen
Den Start bildete eine gezielte Mitarbeiterbefragung. Sie lieferte nicht nur ein Stimmungsbild, sondern vor allem wertvolle Einblicke in die tatsächliche Wahrnehmung des Unternehmens. Wie wird Zusammenarbeit erlebt? Was wird geschätzt? Wo liegen Stärken und Potenziale? Diese Innenperspektive ist entscheidend, denn nur was intern verankert ist, kann extern glaubwürdig kommuniziert werden.
Gemeinsame Schärfung im Workshop
Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde in einem Workshop die Employer-Value-Proposition (EVP) erarbeitet und geschärft. Im Zentrum stand die zentrale Frage: Warum sollten Menschen bei der RIZ AG arbeiten und bleiben? Durch den offenen Austausch und das Zusammenbringen unterschiedlicher Perspektiven konnten zentrale Werte, Stärken und Differenzierungsmerkmale herausgearbeitet werden. Dabei wurde deutlich, was das Unternehmen im Kern ausmacht und wie es sich authentisch positionieren kann.
Die Umsetzung: Klarheit und Konsistenz
Die gewonnenen Erkenntnisse wurden anschliessend verdichtet und in eine klare, verständliche und authentische EVP übersetzt. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Verbindung zu den bestehenden Unternehmenswerten. Denn eine Arbeitgebermarke wirkt nur dann nachhaltig, wenn sie im Alltag gelebt wird und konsistent erlebbar ist.
Die Wirkung: Orientierung nach innen und aussen
Eine klar formulierte Arbeitgebermarke bietet vielfältige Vorteile. Sie schafft Orientierung für Mitarbeitende, stärkt Identifikation und Zugehörigkeit und macht die Unternehmenskultur greifbar. Gleichzeitig unterstützt sie dabei, passende Talente anzuziehen und langfristig zu binden. Gerade in einem sich wandelnden Arbeitsmarkt zeigt sich: Faktoren wie Kultur, Sinn und Passung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Für viele Talente sind sie entscheidender als klassische Kriterien wie Titel oder Gehalt.
Employer-Branding ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Er erfordert regelmässige Reflexion, Aufmerksamkeit und konsequentes Handeln. Unternehmen, die diesen Weg bewusst gehen, schaffen nicht nur Klarheit nach aussen, sondern stärken auch ihre innere Substanz. Das Beispiel der RIZ AG zeigt, wie aus gelebter Realität eine starke und glaubwürdige Arbeitgebermarke entstehen kann.

